Wie aus abstrakten Marken konkrete Inhalte werden
Von der Leitidee bis zum „Reason to believe“

- 28.08.2026
Wie schafft man es als Unternehmen, die eigene Marke in klare, verständliche und glaubhafte Kommunikation zu übersetzen? Vor dieser Herausforderung stehen auch unsere Kunden. Deswegen haben wir ein flexibles Modell etabliert, dass dabei hilft, die übergeordnete Leitidee einer Marke in praxistaugliche Kommunikation zu überführen - etwa in zentrale USP’s, pointierte Kernbotschaften und faktenbasierte „Reasons to believe“, die diese möglichst konkret belegen.
Brand Messaging Framework
Als Grundlage diente das „Brand Messaging Framework“ von Matt Davies. Mit ein paar Anpassungen und Ergänzungen machten wir daraus für uns ein Tool, das wir inzwischen regelmäßig für verschiedene Zwecke einsetzen: Es ermöglicht zum Beispiel, eine Markenpositionierung so weit herunterzubrechen, dass sie auf eine einzige Seite passt und dennoch alle zentralen Informationen enthält. Damit dient das Modell sowohl unseren Kunden als auch unseren intern beteiligten Fachbereichen als übersichtliche und verbindliche Grundlage.
Das Modell lässt sich auch dazu nutzen, themenzentrierte Kommunikation zu realisieren: Hierfür wird es mit Themen gefüllt, aus denen prägnante Botschaften abgeleitet und diese wiederum mit Fakten und glaubwürdigen Belegen gestützt werden. Auch für abzuleitende Unterthemen lässt das Modell Raum und hilft so bei der Erkennung von zielgruppenrelevanten Kommunikationsanlässen.
Herausforderungen der Zielgruppe im Fokus
Apropos Zielgruppe: Als Erweiterung des ursprünglichen Modells haben wir ein Feld ergänzt, das als wichtiger Double-Check dient. Mit der klare Benennung der jeweiligen „Herausforderung der Zielgruppe, die damit gelöst wird“ verhindern wir Kommunikation um der Kommunikation willen und irrelevante Botschaften und garantieren, dass die Marke der Zielgruppe mit der jeweiligen Kommunikationsmaßnahme einen echten Mehrwert vermittelt.
Schließlich findet das Modell auch bei komplexen Unternehmensstrukturen mit heterogenen Geschäftsbereichen Anwendung, um unterschiedliche Kommunikationskontexte, Botschaften und Zielgruppen zu differenzieren.
Der vielfältige Einsatz und die positive Resonanz unserer Kunden darauf zeigen: Unternehmen brauchen Orientierung, um ihre Marke konsequent in Kommunikation zu überführen und schätzen praktische Tools wie dieses Modell, das ihnen im Alltag genau dabei hilft.
Neugierig geworden? Jakob (Leiter Strategie) hilft gerne weiter: maser@livingconcept.de